14 Onboarding-Prozess-Beispiele und Ideen für einen guten Start

Auch wenn das Onboarding-Erlebnis nicht den allerersten Eindruck eines Mitarbeitenden von eurer Organisation prägt, kommt es ziemlich nah dran.
Das ist einer der Hauptgründe, warum gutes Onboarding so wichtig ist. Es gibt den Ton für die gesamte Zeit der Mitarbeitenden im Unternehmen vor. Die ersten Wochen und Monate neuer Teammitglieder bilden die Grundlage für ihre Beziehung zum Arbeitgeber und sind der Ausgangspunkt für zukünftigen Erfolg.
Der Onboarding-Prozess wird oft übersehen und als Nebensache behandelt. Gallup hat festgestellt: nur 12 % der Mitarbeitenden* stimmen voll zu, dass ihr Unternehmen beim Onboarding neuer Mitarbeitender gute Arbeit leistet.
HR-Verantwortliche und Branchenexpert*innen rücken das Onboarding-Erlebnis aber zunehmend in den Fokus. Wahrscheinlich, weil es positive Auswirkungen auf vieles hat. Von Mitarbeitendenbindung bis Produktivität. Wenn ihr euer eigenes Onboarding-Programm verbessern wollt, seid ihr vermutlich neugierig auf Best Practices und konkrete Beispiele für den Onboarding-Prozess.
Wir haben diesen Leitfaden erstellt, damit ihr einen Onboarding-Prozess entwickeln könnt, der neuen Mitarbeitenden den Einstieg leicht macht und den Übergang in die neue Rolle erfolgreich gestaltet. Schauen wir uns 14 starke Onboarding-Ideen an, die auf den neuesten Branchenempfehlungen und Studien basieren.
💡 Baut einen Onboarding-Prozess auf, auf den ihr stolz seid
Entdeckt Leapsomes ganzheitliche Tool-Suite und seht, wie sie neuen Mitarbeitenden hilft, sich sicher und vorbereitet zu fühlen.
👉 Leapsome in Aktion ansehen
*Gallup, 2023
Warum ist ein guter Onboarding-Prozess für Mitarbeitende wichtig?
Gutes Onboarding hilft neuen Mitarbeitenden, sich in ihre Rolle einzufinden und in die Unternehmenskultur zu integrieren. Es sorgt dafür, dass aus Neueinsteiger*innen reibungslos produktive Beitragende und vollwertige Teammitglieder werden.
Eine Organisation mit erstklassigem Onboarding kann die Employee Experience deutlich verbessern. Gallup-Studien zeigen: neue Mitarbeitende sind 2,6-mal häufiger mit ihrer Arbeit zufrieden. Und 4,7-mal häufiger haben sie das Gefühl, die Kerngeschäftsprozesse zu verstehen, wenn das Onboarding bewusst gestaltet wurde.
14 Top-Beispiele für Onboarding-Prozesse
Hier sind ein paar Onboarding-Ideen, die den Prozess angenehmer und wirkungsvoller machen. Jedes Beispiel hat eigene Vorteile. Alle stärken eure Unternehmenskultur, indem sie eure Mitarbeitenden an die erste Stelle setzen und eure Werte bekräftigen.

1. Startet mit Pre-Boarding
Die besten Onboarding-Programme starten in dem Moment, in dem ihr jemandem einen Job anbietet. Das Talent Board hat herausgefunden: Mitarbeitende sind 91 % stärker an ein Unternehmen gebunden, wenn sie schon vor ihrem offiziellen Startdatum Informationen erhalten und Fragen stellen können.
Sagt neuen Mitarbeitenden also, was sie erwartet, und erledigt administrative Aufgaben schon mal vorab. Schickt ihnen Verträge, Onboarding-Pläne und das Mitarbeitendenhandbuch so früh wie möglich per E-Mail.
Onboarding-Programme für neue Mitarbeitende sind auch eine gute Gelegenheit, Feedback zu eurem Recruiting-Prozess einzuholen und neue Teammitglieder für euch zu gewinnen. Bewerbende empfehlen ihren Arbeitgeber 87 % häufiger weiter, wenn sie regelmäßig nach Feedback gefragt werden. Da nur ein Viertel der Bewerbenden überhaupt Feedback-Anfragen erhält, verschafft euch das einen frühen Vorsprung.
Vorteile
- Reduziert Stress und Anspannung neuer Mitarbeitender. Wenn ihr wichtige Unternehmensinformationen schickt, schafft das Klarheit über eure Erwartungen und zeigt, dass ihr in den Erfolg der Mitarbeitenden investiert. Das stärkt das Selbstvertrauen und vermittelt Wertschätzung.
- Weniger Admin am ersten Tag. Neue Mitarbeitende freuen sich auf den ersten Tag. Die ersten Stunden mit Papierkram zu verbringen, kann ernüchternd wirken. Die besten Onboarding-Erlebnisse vermeiden das, indem Verträge und andere Dokumente vorab verschickt werden.
- Markiert den Übergang vom Bewerbenden zum Teammitglied. Fragen einzuladen und um Feedback zu bitten, bezieht neue Mitarbeitende in die Unternehmensprozesse ein. Das signalisiert: ihr seid nicht mehr Bewerbende. Ihr gehört jetzt zu uns.
🦅 Verschafft euren Mitarbeitenden einen starken Start
Mit Leapsome Learning erstellt und plant ihr alle Onboarding- und Trainingseinheiten, die neue Mitarbeitende brauchen.
👉 Entdeckt Leapsomes Onboarding-Tools
2. Macht das Mitarbeitendenhandbuch unterhaltsam
Eines der Dokumente, die ihr neuen Teammitgliedern vor dem ersten Tag schicken könnt, ist das Mitarbeitendenhandbuch. Es wird eine Ressource sein, auf die sie über ihre gesamte Zeit hinweg zurückgreifen. Mögliche Inhalte:
- Unternehmensrichtlinien
- Unternehmensgeschichte
- Mission Statement
- Kernwerte
- Anleitungen und Best Practices
- Details zu Compensation und Entwicklung
Ohne kreativen Touch wirken einige dieser Abschnitte schnell trocken und uninspiriert. Starke Onboarding-Programme nutzen Handbücher, um neue Mitarbeitende mit verschiedenen Medien für den neuen Arbeitsplatz zu begeistern. Bilder, Audio, Video. Je nach Marke und Tonalität eures Unternehmens auch GIFs, Memes oder Spiele.
Gute Onboarding-Beispiele setzen außerdem auf geschriebene Inhalte, die die Unternehmenskultur widerspiegeln und gleichzeitig die Lesenden mitnehmen. Valve hat ein gelungenes Beispiel für ein Mitarbeitendenhandbuch. Der lockere, ungewöhnliche Ton verkörpert die Haltung des Videospielunternehmens zu unabhängigem Denken und Innovation.
„Was ist mit all den Dingen, die ich nicht erledige?
In einer solchen Umgebung ist es ganz normal, ständig das Gefühl zu haben, zu versagen. Denn für jede Aufgabe, an der ihr arbeitet, gibt es Dutzende, die eure Aufmerksamkeit nicht bekommen. Vertraut uns: das ist normal. Niemand erwartet, dass ihr jeder Gelegenheit Zeit widmet. Wir wollen, dass ihr lernt, die wichtigste Arbeit auszuwählen."
Das Valve-Mitarbeitendenhandbuch
Vorteile
- Eine sofort zugängliche Ressource. Mitarbeitende müssen nicht warten, bis Kolleg*innen verfügbar sind, um Antworten zu bekommen. Wir sind große Fans von Self-Service-Onboarding-Trainings. Sie geben neuen Mitarbeitenden mehr Selbstvertrauen und Kontrolle.
- Schafft Vorfreude. Hebt einige eurer besten Initiativen hervor, etwa euer Lern- und Entwicklungsprogramm oder Aufstiegschancen. Das macht die neue Rolle für neue Mitarbeitende noch attraktiver.
3. Richtet den Arbeitsplatz neuer Mitarbeitender ein
Neue Mitarbeitende verbringen oft viel Zeit an ihrem Schreibtisch, während sie das Erst-Training absolvieren und in ihre neue Rolle hineinwachsen. Deshalb bereiten Unternehmen mit den besten Onboarding-Praktiken diese Räume vor und gestalten sie so einladend wie möglich.
Das heißt: Büromöbel und Equipment rechtzeitig vorbereiten. Wenn neue Mitarbeitende den Arbeitsplatz einer anderen Person übernehmen, prüft, ob alles sauber, unbeschädigt und funktionsfähig ist. Beim Onboarding remoter Mitarbeitender legt ihre Login-Daten in allen genutzten Tools an und bestellt das nötige Equipment so, dass es vor dem ersten Tag bei ihnen zu Hause ankommt.
Macht den Arbeitsplatz einladender. Dekoriert und personalisiert ihn ein wenig. Vielleicht ein Willkommensschild und ein paar Luftballons. Wenn ihr Briefpapier stellt, druckt den Namen darauf. Remote-Mitarbeitende haben zwar kein physisches Büro, nutzen aber vielleicht ein professionelles Dashboard, das ihr im Rahmen eures Onboardings mit Farbschemata, Bildern oder Willkommensnachrichten anpassen könnt.
Vorteile
- Hilft neuen Teammitgliedern, schneller anzukommen. Psychologische Studien zeigen: wenn ihr einen Gegenstand oder ein Erlebnis für eine Person personalisiert, fällt es ihr leichter, sich damit zu verbinden. Den Arbeitsplatz neuer Mitarbeitender zu dekorieren, kann ihnen ein Zugehörigkeitsgefühl geben.
- Stellt sicher, dass alle nötigen Tools da sind. Neue Teammitglieder fühlen sich sicherer, wenn sie alles haben, um euren Onboarding-Prozess zu durchlaufen und ihre Aufgaben zu erledigen.
4. Kündigt neue Mitarbeitende an
Euer Unternehmen hat wahrscheinlich Social-Media-Kanäle, einen internen Newsletter und ein Messaging-System wie Slack oder Microsoft Teams. Ein starkes Onboarding-Beispiel: teilt Neuigkeiten zu den neuesten Teammitgliedern auf diesen Kanälen. So sind bestehende Mitarbeitende, Partner*innen und Kund*innen informiert. Ihr schafft Vorfreude und bereitet euer Team auf anstehende Veränderungen vor.
Holt vorher die Zustimmung der neuen Mitarbeitenden zum Post ein. Oder fragt, ob sie die Ankündigung selbst schreiben möchten.
Vorteile
- Haltet das Team informiert. Bestehende Mitarbeitende verpassen Hiring-News leicht, gerade in größeren Unternehmen oder über mehrere Zeitzonen hinweg. Streut Ankündigungen breit, damit alle auf dem Laufenden sind.
- Zeigt, dass ihr stolz auf die neue Person seid. Hiring-News zu teilen signalisiert: das Team freut sich. Das kann auch andere Mitarbeitende und Kund*innen begeistern.
- Schafft erste Verbindungen. Wenn ihr interessante Details über die neue Person in die Ankündigung packt, können Kolleg*innen sie als Gesprächsthema oder Eisbrecher nutzen. Vielleicht haben sie an derselben Uni studiert. Oder klettern beide am Wochenende gerne.
5. Setzt klare Ziele
Zielsetzung ist zentral für jeden Onboarding-Kurs. Neue Mitarbeitende haben in den ersten Wochen viel zu tun, und die Arbeitsbelastung kann einschüchternd wirken. Den Onboarding-Prozess in handhabbare Ziele zu unterteilen, reduziert Stress und gibt eine klare Vorstellung davon, was Priorität hat.
Wenn ihr das beste Onboarding-Programm für neue Mitarbeitende aufsetzen wollt, entwickelt Onboarding-Checklisten für Papierkram und praktische Aufgaben. Für Entwicklung und Training lohnt es sich, in eine Plattform wie Leapsome zu investieren. Mit Learning erstellt ihr individuelle Lernpfade für jedes Teammitglied, die Fortschritt und Nächstes zeigen. Über unsere Partnerschaften mit Ethena und lawpilots bekommen Nutzer*innen außerdem Zugang zu spezialisierten Compliance- und Rechtstrainings.

Vorteile
- Setzt realistische Erwartungen an den Fortschritt. Individuelle Onboarding-Pläne zeigen Mitarbeitenden, was sie in welcher Phase erreichen sollen. Das macht sie informierter, selbstständiger und zufriedener, wenn sie ihre Ziele erreichen.
- Erinnert an zentrale Aufgaben. Im Onboarding gibt es meistens viel Papierkram und Aufgaben. Klare Ziele helfen, den Überblick zu behalten.
6. Führt Eintrittsgespräche
Der Psychologe Adam Grant empfiehlt, beim Onboarding 1:1-Gespräche zu führen. Ähnlich wie Exit Interviews, aber zu Beginn des Arbeitsverhältnisses. Die Idee: Führungskräfte erfahren, was für die Person eine positive Arbeitserfahrung ausmacht und sie zum Bleiben bewegt. Bevor sie geht, nicht danach. Adam Grant schlägt Fragen vor wie:
- Was hofft ihr zu lernen?
- Was waren die besten Projekte, an denen ihr gearbeitet habt?
- Erzählt mir von der schlechtesten Führungskraft, die ihr je hattet.
Beispiel: eine neue Person verrät, dass ihr früherer Manager eine Beförderung versprochen, aber nicht eingehalten hat. Daraus könnt ihr ableiten, dass ihr Karrierechancen für diese Person priorisiert und Gespräche zu Rollenwechseln besonders sensibel führt.

Vorteile
- Senkt Fluktuation. Je früher ihr die Faktoren erkennt, die zu Unzufriedenheit und Kündigungen führen, desto mehr Zeit habt ihr, euch von Beispielen für gutes Onboarding inspirieren zu lassen und wirksame Retention-Strategien aufzubauen.
- Zeigt neuen Teammitgliedern, dass ihr sie schätzt. Mit neuen Mitarbeitenden darüber zu sprechen, was sie motiviert, zeigt: ihr seid aufmerksam und wollt ihren Erfolg.
7. Bietet ein Willkommensgeschenk
Neue Mitarbeitende am ersten Tag mit einem Geschenk zu begrüßen, ist eine starke Geste. Wenn sie remote arbeiten, plant den Versand so, dass das Paket pünktlich vor oder kurz nach Jobstart ankommt. Optionen gibt es viele:
- Tech-Zubehör wie Kopfhörer und Lautsprecher
- Küchenutensilien wie Tassen und Milchaufschäumer
- Praktische Dinge wie Rucksäcke und Laptop-Taschen
- Einmaliges Remote-Work-Budget für das Home-Office-Setup
- Geschenkkarten für Einzelhandel, Tech-Stores oder Möbelhäuser
Vorteile
- Hält den ersten Tag aufregend. Neue Mitarbeitende sollen sich auf ihren neuen Job freuen. Mit einem durchdachten Geschenk zeigt ihr, dass euch das wichtig ist.
- Stärkt den Unternehmensstolz. Firmen-Swag wie Tassen oder T-Shirts kann das Zugehörigkeitsgefühl stärken.
8. Ladet neue Mitarbeitende am ersten Tag zum Lunch ein
Ein Team-Lunch hilft neuen Mitarbeitenden, das Eis zu brechen. Sucht ein beliebtes Restaurant aus und ladet die Kolleg*innen ein. Da ihr damit eventuell die gewohnten Pläne des Teams durchbrecht, ist es eine gute Idee, die Rechnung zu übernehmen, um die Teilnahme zu fördern.
In den besten Onboarding-Beispielen werden auch Remote-Mitarbeitende einbezogen. Plant ein Online-Meeting zu einer Uhrzeit, die für alle passt. Bietet Remote-Teammitgliedern Gutscheine für beliebte Lieferdienste an, damit sie sich nicht selbst um eine Mahlzeit kümmern müssen.
Vorteile
- Fördert zwischenmenschliche Beziehungen. Gallup zeigt: Freundschaften am Arbeitsplatz sind zentral für Zufriedenheit. Ihr unterstützt das, indem ihr neuen Mitarbeitenden Raum gebt, mit Kolleg*innen in Kontakt zu kommen.
- Reduziert Anspannung und Stress am ersten Tag. Manche Menschen machen sich Gedanken um den sozialen Aspekt der Arbeit. Ein Welcome-Lunch hilft beim Beziehungsaufbau und nimmt Druck raus.
9. Macht regelmäßige Check-ins
Mitarbeitende profitieren von regelmäßigen 1:1-Meetings. Bei neuen Teammitgliedern gilt das umso mehr. Sie haben häufiger Fragen oder brauchen mehr Unterstützung als erfahrenere Mitarbeitende. Diese Meetings sind auch starke Onboarding-Beispiele. Führungskräfte können Feedback zum Fortschritt geben und die nächsten Schritte besprechen.
Unternehmen wissen, wie wichtig Check-ins sind. Manche haben aber Schwierigkeiten, sie zu priorisieren. Tatsächlich werden 29,6 % der 1:1-Meetings am Ende abgesagt. Um das Risiko zu senken, Meetings zu verschieben und damit Chancen für echte Gespräche zu verpassen: nehmt Check-ins fest in den Onboarding-Plan auf und zeigt, wie wichtig sie euch sind.
Vorteile
- Gibt neuen Mitarbeitenden das Gefühl, gesehen zu werden. Wenn ihr euch Zeit nehmt und gezielte, persönliche Fragen stellt, wissen Teammitglieder: das Unternehmen investiert in ihre Erfahrung. Das kann so einfach sein wie zu fragen, wie sie sich bei einer kürzlich erledigten Aufgabe gefühlt haben.
- Erkennt Probleme früher. Jede neue Person ist anders und empfindet andere Aspekte der Rolle als herausfordernd. Wo Probleme auftauchen, könnt ihr oft nicht erraten. Nur direkt fragen hilft.
- Baut engere Beziehungen zwischen Führung und Mitarbeitenden auf. Führungskräfte stärken ihre Beziehung zu Teammitgliedern durch gemeinsame Zeit. Besonders, wenn sie eine unterstützende Rolle einnehmen.
10. Tauscht Feedback aus

Die Meinung neuer Mitarbeitender einzuholen, gibt euch wertvolle Einblicke in euer Onboarding-Programm. Eine Möglichkeit: eine Onboarding-Umfrage durchführen. Fragt Mitarbeitende, wie sie ihre Rolle verstehen und wie willkommen sie sich fühlen. Oder nutzt Leapsome Surveys, um automatisch Feedback in bestimmten Intervallen einzuholen. Führt Onboarding-Umfragen in den ersten Monaten durch, solange die Eindrücke noch frisch sind.
Vorteile
- Mitarbeitende fühlen sich gehört. Wenn ihr nach Feedback fragt und, noch wichtiger, danach handelt, wissen eure Leute: ihr nehmt ihren Input ernst.
- Fördert eine Feedbackkultur. Wenn ihr neue Mitarbeitende um ihre Meinung bittet, ermutigt das auch andere, ihre Sicht zu teilen.
- Verbessert euren Onboarding-Prozess. Feedback zeigt euch Schwachstellen, sodass ihr wisst, was zu ändern ist. Künftige neue Kolleg*innen profitieren von einem stärkeren Onboarding-Leitfaden und finden reibungsloser in ihre Rolle.
11. Weist eine Buddy-Person zu
Mitarbeitende zögern manchmal, Kolleg*innen Fragen zu stellen. Aus Schüchternheit, aus Sorge, die Antwort längst kennen zu müssen, oder weil sie niemandem im Weg sein wollen. Ein gutes Onboarding-Beispiel sorgt deshalb dafür, dass neue Mitarbeitende eine konkrete Ansprechperson für Fragen und Anliegen haben. Eine zugewiesene Mentor*in.
Mentor*innen können neuen Mitarbeitenden auf mehreren Ebenen helfen:
- Regelmäßige Check-ins organisieren
- Fragen beantworten und bei Problemen unterstützen
- Mitarbeitende bei der Arbeit begleiten lassen (Shadowing)
- Vorstellungen organisieren
- Einschätzen, wie gut das Unternehmen neue Mitarbeitende integriert
„Unser Unternehmen hat ein personalisiertes Onboarding-Programm eingeführt. Jeder neuen Person wird eine Mentor*in zugewiesen, die sie durch die ersten Monate begleitet. Die Mentor*in organisiert dann regelmäßige Check-ins und Meetings und stellt sicher, dass die neue Person alles hat, um in ihrer Rolle erfolgreich zu sein.
Wir matchen neue Mitarbeitende mit Mentor*innen, die ähnliche Hintergründe, Erfahrungen oder Interessen haben. Das hilft beim Wohlfühlen und fördert ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit."
Kacper Rafalski, Demand Generation Team Leader bei Netguru
Vorteile
- Bietet einen festen Touchpoint. Wie das Mitarbeitendenhandbuch ist eine Mentor*in eine leicht zugängliche Informationsquelle. Mit deutlich detaillierteren und persönlicheren Antworten.
- Fördert das Wohlbefinden neuer Mitarbeitender. Mentor*innen sind gut positioniert, um Feedback zur Integration neuer Mitarbeitender zu geben und auf Probleme hinzuweisen.
- Schafft Entwicklungschancen. Manche Teammitglieder suchen neue Herausforderungen und Verantwortung. Sie freuen sich, weniger erfahrene Kolleg*innen zu mentoren und ihre Leadership-Fähigkeiten zu trainieren.
12. Bezieht alle Teammitglieder ein
Je früher neue Mitarbeitende ihre Kolleg*innen kennenlernen, desto schneller finden sie in ihre Rolle. Ermutigt also Mitarbeitende aus dem eigenen Team, verwandten Abteilungen und der Führungsebene, sich an der Onboarding-Erfahrung zu beteiligen. Lasst alle sich vorstellen und wechselt durch, wer Touren, Meetings und Orientierungs-Sessions übernimmt.
Auch wenn es schwer zu koordinieren ist: starke Onboarding-Beispiele für neue Mitarbeitende beziehen das Senior Management mit ein. Bittet sie um einen kurzen Online-Call oder ein Welcome-Video, wenn ein persönliches Treffen nicht möglich ist.
Vorteile
- Neue Mitarbeitende lernen die Unternehmensstruktur kennen. Wenn ihr neue Mitarbeitende in den ersten Tagen nur auf das direkte Team beschränkt, dauert es länger, bis sie verstehen, wie Abteilungen zusammenhängen.
- Baut eine positive Beziehung zwischen Führung und Team auf. Wenn sich Führungskräfte trotz vollem Kalender Zeit nehmen, zeigt das: Menschen und Kultur haben Priorität.
13. Erstellt Standard Operating Procedures (SOPs)
SOPs sind Leitfäden für alle Prozesse im Unternehmen. Meistens eine Sammlung von Dokumenten mit Anleitungen, Links und Bildern. Wenn euer Unternehmen viel mit Software arbeitet, könnt ihr auch Screen-Recording-Tools wie Loom nutzen, um Video-Anleitungen zu erstellen. Damit zeichnet ihr euch selbst beim Erledigen einer Aufgabe auf und erklärt eure Schritte.
Vorteile
- Stellt neuen Mitarbeitenden zentrale Tools und Ressourcen bereit. Mit umfassenden SOPs können neue Mitarbeitende Schritt-für-Schritt-Anleitungen für jede Aufgabe finden. Damit sind sie ein starkes Onboarding-Beispiel.
- Fördert Eigenständigkeit. SOPs geben Mitarbeitenden mehr Kontrolle über ihre Arbeit und halten Führungskräfte vom Micromanagement ab.
- Beendet Diskussionen über Best Practices. SOPs dokumentieren einen klaren Weg für jede Aufgabe. Neue Teammitglieder bekommen so keine widersprüchlichen Informationen.
14. Erkennt Meilensteine an
In starken Onboarding-Programmen behalten Unternehmen den Fokus auf neuen Teammitgliedern, indem sie ihre Erfolge feiern. Das kann das Ende des ersten Monats sein. Die ersten 100 Tage. Oder das Sechs-Monats-Jubiläum. Auch Erfolge wie der Abschluss des ersten Projekts oder der zehnte Deal können auf einer Praise Wall, in Slack oder Microsoft Teams gewürdigt werden.
Wie auch immer ihr die Beiträge neuer Teammitglieder anerkennt: passt es an persönliche Vorlieben an. Manche freuen sich über eine kleine Feier. Andere bevorzugen leisere Anerkennung wie eine Ankündigung im internen Messaging-Tool oder einen kleinen Bonus. Mit einer ganzheitlichen Tool-Suite wie Leapsome Instant Feedback, Goals und Reviews teilt ihr im Arbeitsalltag spielerisch echtes Lob mit Kolleg*innen. Ohne dass es sich gezwungen anfühlt.
Vorteile
- Macht Fortschritt sichtbar. Wer Erfolge anerkennt, zeigt seinen Mitarbeitenden, dass sie vorankommen. Das stärkt das Selbstvertrauen und gibt das Gefühl, in der Rolle anzukommen.
- Zeigt Wertschätzung für neue Mitarbeitende. Lob für neue Teammitglieder fühlt sich nach Anerkennung an und wirkt sich positiv auf die Leistung aus. Gallup zeigt: Mitarbeitende in Unternehmen mit wirksamen Reward- und Recognition-Programmen sind viermal häufiger im Job engagiert.
Optimiert eure Onboarding-Prozesse mit Leapsome
Effektives Onboarding ist entscheidend für den Erfolg eures Unternehmens. Wir hoffen, diese Beispiele und Ideen für Onboarding-Programme sind hilfreich. Wenn der Onboarding-Prozess bewusst gestaltet und gut umgesetzt wird, legt er die Grundlage für starke Beziehungen im Team und eine positive Employee Experience. Und hilft, eine Kultur aufzubauen, in der Menschen an erster Stelle stehen.
Mit Leapsome Learning baut ihr einen personalisierten Onboarding-Prozess, der auf die Bedürfnisse eurer Mitarbeitenden zugeschnitten ist. Das Tool ermöglicht es euch, Lernpfade mit individuellen Inhalten zu erstellen. So strukturiert ihr die ersten Wochen und Monate jeder neuen Person wirkungsvoll. Sobald Teammitglieder vollständig integriert sind und in ihrer Rolle angekommen, können sie Learning weiter nutzen, um sich fachlich weiterzuentwickeln und ihren Karriereweg zu gehen.
🤩 Macht euren Mitarbeitenden Lust, für euch zu arbeiten
Leapsome verbindet Entwicklung, Beförderung und Compensation Management. So zeigt ihr neuen Mitarbeitenden, was mit euch möglich ist.
👉 Demo buchen
Sind Sie bereit, Ihre Strategie zur Mitarbeiterförderung zu verbessern?
your People operations?
Informieren Sie sich über unsere Leistungsbeurteilungen, Ziele und OKRs, Engagement-Umfragen, Onboarding und mehr.
.webp)
.webp)
Fordern Sie noch heute eine Demo an





%20(2).jpg)
.jpg)







