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Vorlage für Übergabeplan: Leitfaden für reibungslose Rollenwechsel

Vorlage für Übergabeplan: Leitfaden für reibungslose Rollenwechsel
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Ein Übergabeplan legt fest, wie Verantwortlichkeiten und rollenspezifisches Wissen weitergegeben werden, wenn Mitarbeitende die Rolle wechseln oder das Unternehmen verlassen. Eine Vorlage für den Übergabeplan gibt Führungskräften eine klare Struktur, um Verantwortlichkeiten zuzuweisen und einen verlässlichen Zeitplan für die Übergabe festzulegen.

Die Herausforderung besteht darin, das Wissen festzuhalten, das selten in Aufgabenlisten auftaucht. Teams müssen verstehen, warum Ausnahmen bestehen und wie wichtige Beziehungen die tägliche Arbeit beeinflussen. Ohne diesen Kontext müssen Nachfolger*innen sich das Wissen mühsam selbst erarbeiten. Das Problem ist weit verbreitet: 64 % der IT-Manager*innen gaben an, dass ihr Unternehmen durch Mitarbeiterfluktuation bereits erheblichen Wissensverlust erlitten hat.*

Ein Übergabeplan hilft euch, die Grundlagen zu dokumentieren. Software ist jedoch ein unschätzbares Werkzeug, um den Kontext auch langfristig aktuell zu halten. Wenn ihr Rolleninformationen zusammen mit den Mitarbeiterprofilen speichert und automatisierte Workflows nutzt, laufen die Übergabeschritte planmäßig ab. 

Dieser Leitfaden bietet euch eine kostenlose Vorlage für die Übergabeplanung und zeigt euch, wie ihr Wissenskontinuität in den Arbeitsalltag integriert.

* SHRM, 2025

Was ist ein Übergabeplan?

Ein Übergabeplan ist ein wiederverwendbares Dokument, mit dem ihr den Rollenwechsel von Mitarbeitenden strukturiert begleitet, egal ob sie eine neue Rolle übernehmen oder das Unternehmen verlassen. Er hält Verantwortlichkeiten und Übergabetermine fest. Außerdem weist er Zuständige zu und verfolgt den Wissenstransfer, sodass Führungskräfte bei jedem Übergang nach einem einheitlichen Prozess vorgehen. Diese Transparenz hilft euch, verpasste Fristen zu vermeiden, wenn Verantwortlichkeiten die Hände wechseln.

Ein wirksamer Übergabeplan sollte die folgenden Abschnitte enthalten.

Angaben zu Mitarbeitenden und Rolle

Beginnt mit dem Namen und der aktuellen Rolle der betroffenen Person. Haltet die Art des Übergangs fest, etwa eine Beförderung oder eine Kündigung, sowie das Datum des Wirksamwerdens. Nennt außerdem die für den Plan zuständige Führungskraft und die Nachfolge, falls bereits feststeht, wer diese Rolle übernimmt. Steht noch keine Nachfolge fest, weist eine Übergangsverantwortung zu, damit wichtige Aufgaben nicht liegen bleiben, während ihr neue Mitarbeitende sucht.

Verantwortlichkeiten und Wissenstransfer

Haltet für jede Verantwortlichkeit die Häufigkeit und die nächste Frist fest. Verlinkt das jeweilige System oder die Ausgangsdokumente und benennt anschließend die neue zuständige Person.

Führt wichtige Ansprechpersonen mit einer kurzen Erklärung zur jeweiligen Beziehung auf. Markiert wiederkehrende Ausnahmen, die eine persönliche Übergabe erfordern. Dieser Überblick hilft der Nachfolge, die Rolle in der Praxis souverän auszufüllen.

Zeitplan und Checkliste für die Übergabe

Teilt die Übergabe in terminierte Meilensteine auf, etwa Shadowing und die Übertragung von Zugriffsrechten. Weist jedem Meilenstein eine zuständige Person zu und definiert, wann er als abgeschlossen gilt.

Verfolgt erforderliche Freigaben und hakt jeden Punkt ab, sobald er erledigt ist. Plant nach dem Übergangsdatum eine Überprüfung ein, bei der die Führungskraft bestätigt, dass die Nachfolge eigenständig arbeiten kann.

„Sobald ein Workflow aktiv ist, läuft jeder Schritt automatisch ab. HR spart Zeit, nichts geht unter, und neue Mitarbeitende fühlen sich unterstützt, ohne dass jemand ihnen hinterherlaufen muss.“ So beschreibt es Suraj Paneru, Customer Success Coach bei Leapsome.

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📋 Ein Übergabeplan, den eure Führungskräfte wirklich nutzen 

Wir haben eine kostenlose Vorlage für den Übergabeplan erstellt, mit der ihr Verantwortlichkeiten zuweisen und jede Übergabe nachverfolgen könnt.

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Gute Übergabepläne vermitteln Wissen, nicht nur Aufgaben

Die meisten Übergabepläne beantworten nur eine unmittelbare Frage: Wer übernimmt als Nächstes die Aufgabenliste? Das hält laufende Projekte am Laufen, aber eine Aufgabenliste bildet die gesamte Rolle nur unzureichend ab. Deloitte fand heraus, dass 71 % der Mitarbeitenden außerhalb ihres offiziellen Aufgabenbereichs arbeiten, während nur 24 % angeben, dieselbe Arbeit zu leisten wie andere mit demselben Jobtitel und derselben Erfahrungsstufe.

Wenn ihr euch nur auf dokumentierte Aufgaben verlasst, lernt die Nachfolge möglicherweise nie Feinheiten kennen, etwa wer wichtige Entscheidungen beeinflusst oder wie das Team wiederkehrende Probleme löst. Eine bessere Frage lautet: Welches Wissen hätte niemand sonst, wenn diese Person heute das Unternehmen verlassen würde?

Die Antwort zeigt, was die Aufgabenliste nicht erfasst. Nutzt sie, um zu erklären, wie wichtige Entscheidungen getroffen werden und wie zentrale Beziehungen die tägliche Arbeit prägen. Ergänzt Erkenntnisse aus früheren Problemen, damit die neue Person sie nicht wiederholen muss.

Identifiziert Wissen, das nirgendwo dokumentiert ist

Beginnt mit Aufgaben, die auf Erinnerung oder persönlicher Erfahrung beruhen. Bittet die ausscheidende Person, den letzten Kalender und wiederkehrende Meetings durchzugehen. Schaut euch anschließend an, welche Freigaben Kolleg*innen ihr regelmäßig schicken.

Fragt bei jeder Tätigkeit, was der dokumentierte Prozess auslässt. Wo entstehen zum Beispiel Ausnahmen, oder welche Entscheidungen brauchen zusätzlichen Kontext? Die Antworten helfen euch, Verantwortlichkeiten zu erkennen, die Kolleg*innen dieser Person vielleicht gar nicht bewusst zuordnen.

Bereitet sowohl die ausscheidende als auch die neue Person vor

SHRM weist darauf hin, dass es Mitarbeitenden oft schwerfällt, schriftlich zu erklären, was sie tun und wie sie es tun. Setzt daher auf einen persönlicheren Wissenstransfer. Sobald ihr die nicht dokumentierten Teile der Rolle identifiziert habt, plant Zeit für eine persönliche Übergabe ein. 

Beginnt mit Shadowing und bittet die ausscheidende Person, ihre Überlegungen zu erklären, während sie eine vertraute Aufgabe erledigt. Tauscht danach die Rollen. Die neue Person sollte eine Aufgabe übernehmen, während die Kollegin oder der Kollege zuschaut und Lücken korrigiert.

Plant nach der ersten Übergabesitzung Zeit für Fragen ein. Mitarbeitende merken oft erst, was ihnen unklar ist, wenn sie die Arbeit selbst ausprobieren. Haltet diese Antworten in der Übergabevorlage fest, damit künftige Nachfolger*innen sie nutzen können. 

„Über das neue Pre-Boarding-Portal erhalten neue Mitarbeitende schon vor ihrem ersten Tag Zugriff auf wichtige Dokumente und lernen ihr Team kennen: So fühlt sich der erste Arbeitstag von Anfang an reibungslos und vertraut an.“ 

Das sagt Aubrey Bryan, Senior Customer Success Associate bei Leapsome.

Verknüpft Übergabeplanung mit langfristiger Talententwicklung

Jeder Übergang gibt euch ein klareres Bild davon, welche Skills eine Rolle erfordert und welche Mitarbeitenden als Nächstes dafür infrage kommen. Speichert diese Erkenntnisse zusammen mit den Mitarbeiterprofilen in einem zentralen HRIS.

Führungskräfte können so die Anforderungen einer Rolle mit der Erfahrung jeder einzelnen Person vergleichen. Zeigt jemand Potenzial, könnt ihr passende Lernangebote in den Entwicklungsplan aufnehmen, bevor eine Stelle frei wird. Dieselben Informationen helfen euch auch, einen stärkeren Nachfolgeplan aufzubauen.

Anstatt diese Erkenntnisse in einem einmaligen Übergabedokument verschwinden zu lassen, kann HR sie über eure People-Systeme hinweg vernetzen.

„Workflows bieten euch unbegrenzte Möglichkeiten, Schritte einzurichten, die von verschiedenen Stakeholdern übernommen werden müssen: Vom Onboarding und Offboarding bis hin zu Vertragsänderungen kann alles automatisch ablaufen.“ 

Das sagt Suraj Paneru, Customer Success Coach bei Leapsome.
Screenshot of Leapsome's HRIS showing an employee profile with personal and role information fields.
Die zentralen Mitarbeiterprofile von Leapsome bündeln Rolleninformationen und Übergabedetails an einem Ort.

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📚 Übergabewissen in die Talentplanung einbinden

Leapsome hilft Unternehmen dabei, das Wissen von Mitarbeitenden zu dokumentieren, Rollenwechsel zu unterstützen und die Nachfolgeplanung durch vernetzte HR-Workflows zu stärken.

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So erstellt ihr einen wirksamen Übergabeplan für Mitarbeitende

Beginnt ihr erst in der letzten Arbeitswoche mit dem Übergabeplan, bleibt kaum Zeit, um der Nachfolge den nötigen Kontext zu vermitteln. Zu diesem Zeitpunkt jongliert die Führungskraft bereits mit geschäftlichen Fristen, und der ausscheidenden Person bleibt wenig Zeit, ihr Wissen weiterzugeben.

Startet den Prozess, sobald der Rollen- oder Organisationswechsel feststeht. Klärt die Erwartungen, bevor die Übergabe beginnt, und haltet die Kommunikation auch nach dem Übergangsdatum offen.

Definiert Ziele und Verantwortlichkeiten für die Übergabe

Identifiziert zunächst die Aufgaben, die nicht warten können, und die Entscheidungen, die keinen Aufschub dulden. Weist jede Verantwortlichkeit für den Übergabezeitraum einer namentlich benannten Person zu. Legt anschließend fest, wann die dauerhaft zuständige Person übernimmt.

Passt den Plan an die Art des Übergangs an. Bei einer Kündigung braucht ihr möglicherweise eine vorübergehende Vertretung, bis ihr Ersatz eingestellt habt. Bei einer internen Beförderung braucht es ein festes Enddatum, damit sich das bisherige Team nicht weiter auf die ausscheidende Person verlässt.

Tragt jede Übergabeaufgabe mit einer klaren Frist in den Plan ein. Teilt ihn frühzeitig, damit alle Beteiligten Auslastungskonflikte oder fehlende Freigaben melden können, bevor sie zu Verzögerungen führen.

Dokumentiert Prozesse und übertragt Wissen

Sobald die Verantwortlichkeiten klar sind, macht aus der Übergabe eine Dokumentation, die die nächste Person nutzen kann. Priorisiert Prozesse, die Verzögerungen verursachen würden, wenn sie übersehen werden. Erklärt, was jeden Prozess auslöst und welches Ergebnis er liefern soll. Verlinkt anschließend das System oder Ausgangsdokument, in dem die Arbeit stattfindet.

Bringt diese Anleitung an einem verlässlichen Ort zusammen und aktualisiert alles, was nicht mehr der aktuellen Praxis entspricht. So muss sich die neue Person nicht mühsam widersprüchliche Anweisungen aus alten Dateien zusammensuchen.

Überwacht den Fortschritt nach der Übergabe

Lasst den Plan auch nach dem Übergangsdatum offen. Plant ein Check-in in der ersten Woche ein und ein weiteres, nachdem die neue Person einen vollständigen Arbeitszyklus abgeschlossen hat.

Fragt, was noch unklar ist, und prüft, ob Aufgaben ihre Fristen verpasst haben oder Entscheidungen ins Stocken geraten sind. Deckt das Nachgespräch einen fehlenden Schritt auf, aktualisiert das ursprüngliche Übergabedokument. Zeigt sich eine Kompetenzlücke, ergänzt die passende Unterstützung im Entwicklungsplan der Person. 

Kompetenzdaten helfen Führungskräften, Rollenanforderungen mit den im Team vorhandenen Skills zu vergleichen.

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👀 Seht, wo euer Team mehr Unterstützung braucht

Das Kompetenzmodell von Leapsome zeigt, welche Skills ein Team hat, und verknüpft Lücken mit passenden Performance- oder Lernpfaden.

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Unterstützt reibungslose Übergänge für Mitarbeitende mit Leapsome

Bei Mitarbeiterwechseln wird HR oft zur Übergabe-Polizei, die Führungskräften Dokumente und Updates hinterherjagt. Eine Vorlage bringt Struktur in einen einzelnen Übergang, doch dauerhafte Kontinuität braucht ein vernetztes System, das den Rollenkontext auch nach dem Weggang der Person verfügbar hält.

Leapsome vereint HR-Kernprozesse und Talent Management in einer AI-gestützten Plattform und unterstützt HR-Teams dabei:

  • Mitarbeiterinformationen zentralisieren: Bewahrt Rollendokumente zusammen mit den aktuellen Mitarbeiterprofilen auf, damit Führungskräfte mit derselben Datengrundlage arbeiten.
  • Jede Übergabe standardisieren: Nutzt automatisierte Workflows, um Übergabeschritte zuzuweisen und rechtzeitig zu erinnern.
  • Potenzielle Nachfolger*innen vorbereiten: Verknüpft Kompetenzdaten mit Entwicklungsplänen, um Lücken frühzeitig zu erkennen.
  • Schnelleres Einarbeiten unterstützen: Erstellt Lernpfade rund um die Skills, die eine Person in ihrer neuen Rolle braucht.

„Leapsome hat bei Performance, OKR und Feedback-Management wirklich großartige Arbeit geleistet: alles auf einer Plattform.“  Das sagt Zhen Wang, People Servicer bei Jina AI.

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🧠 Wissenskontinuität in jeden Übergang einbauen

Leapsome verknüpft Übergabe-Workflows mit euren People-Daten, sodass Führungskräfte wichtigen Kontext behalten und Nachfolger*innen schnell startklar sind.

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FAQ

Was ist eine Vorlage für einen Übergabeplan?

Eine Vorlage für einen Übergabeplan ist ein wiederverwendbares Dokument, das einen Rollenwechsel von der ersten Übergabeentscheidung bis zur endgültigen Freigabe begleitet. Sie sorgt dafür, dass Verantwortlichkeiten, Fristen und Schritte zum Wissenstransfer während des gesamten Übergangs organisiert bleiben.

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